Löhnerin trumpft stark auf, Maria Sauer läuft über Hürden DM-Norm.
Es geht wieder los der Wettkampf um Plätze, Medaillen und DM-Normen. Und einige Leichtathletinnen von der LG Bünde-Löhne setzten dann auch gleich die eine und andere Duftmarke. Allen voran die Löhnerin Efi Siggemann in der W14.
Im Weitsprung holte sie sich beidenHallen-Westfalenmeisterschaften in der Helmut Körnig Halle in Dortmund ihren ersten Westfalenmeister-Titel, und das gleich mit neuer persönlicher Bestleistung von 5,25 Meter.
Es war ihr erster Wettkampf in diesem Jahr. „Es war noch nicht ganz rund und optimal, was man zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht erwarten kann, aber schon sehr ordentlich. Ich bin sehr happy mit Efi“, sagt Trainer André Düsterhöft. Efi Siggemann hat auf jeden Fall gezeigt, welch großes Potenzial in ihr da noch schlummert.
Über die 60 Meter Hürden ist sie in 9,56 Sekunden in der neuen Altersklasse auch persönliche Bestleistung gelaufen, war etwa vier Zehntel Sekunden schneller als im vergangenen Jahr. Im Finale wurde sie Vierte. Im Kugelstoßen war es der 10. Platz mit 8,72 Meter –
und das ist in der Nähe ihrer Bestleistung.
Nachhaltig auf sich aufmerksam machte Neuzugang Maria Sauer in der U20. Sie wechselte von der LAZ Regio Herford zur LGBL. In Dortmund lief sie in 8,97 Sekunden auf den 2. Platz und unterbot damit die DM-Norm von 9,10.
Bei der Hallen-DM in Sindelfingen ist sie dabei. In den technischen Disziplinen wie Weit- und Hochsprung sind ihre Leistungen noch schwankend, was auch mit der Umstellung im Training nach ihrem Vereinswechsel zusammen hängt. „Da müssen noch einige Abläufe einstudiert werden“, sagt der Coach André Düsterhöft.
Im Weitsprung kam Maria Sauer mit 5,00 Meter auf den 9. Platz und im Hochsprung war es leider ein Nuller. In allen drei Versuchen über 1,49 Meter riss die Athletin die Latte.
Die Bünder waren mit sechs Leichtathleten und Leichtathletinnen in Dortmund am Start. Und auch von denen trumpfte ein Neuzugang auf:
Timo Northoff holte sich bei den Männern im Kugelstoßen mit 16,81 Meter den Westfalenmeister-Titel in der Halle. Er startete früher für den TV Wattenscheid, wohnte aber im Kreis Herford. Jetzt wohnt der 25-Jährige mit seiner Lebensgefährtin in Hunnebrock und ist beruflich tätig an einer Schule in Minden. Der Bünder LGBL-Trainer René Johanning kennt Timo Northoff von früher und hat ihn zur LG Bünde-Löhne gelotst. „Bei ihm ist noch viel mehr drin. Er muss erst wieder in Schwung kommen“, erklärt Johanning.
Schon gut in Form ist Greta Marlen Pörtner in der W15. Im Weitsprung wurde sie mit 5,33 Meter Zweite bei den Hallen-Westfalenmeisterschaften und ist noch lange nicht an ihrer Leistungsgrenze angekommen. „Sie hat in dieser Disziplin großes Potenzial noch weiter zu springen. Da wird noch einiges kommen“, sagt René Johanning. Über die 60 Meter Hürden wurde Greta in 9,01 Sekunden Dritte, und auch hier ist noch viel Luft nach oben.
Gut unterwegs in der Dortmund war auch Ben Lennart Beckhoff in der Jugend U20. Im Weitsprung wurde er Dritter mit 6,21 Meter und über die 60 Meter Hürden verpasste er knapp das Podium, wurde in 8,89 Sekunden Vierter.
Vom BTW Bünde zur LGBL gewechselt war Bennett-Luuk Mylius, den Johanning auch schon in den zurückliegenden Monaten im Stabhochsprung betreut hatte. Mit 2,30 Meter stellte Mylius seine Bestleistung ein, wurde Sechster.
Am 7./8.Februar sind OWL-Meisterschaften.