TV Löhne-Bahnhof präsentiert sich beim Sportfest in Paderborn

Ein Quartett vom TV Löhne-Bahnhof präsentiert sich beim Sportfest in Paderborn in guter Form für die Wintersaison


Ein Löhner Leichtathletik-Quartett war in Paderborn am Start. Mit guten Leistungen kehrten die Leichtathleten des TV Löhne-Bahnhof vom ersten Start in die neue Wintersaison zurück. Allen voran überzeugte einmal mehr der mehrfache Westfalenmeister der U15, Joshua Fadire. Mit persönlichen Bestleistungen im Hochsprung und im Hürdensprint erntete er die ersten Erfolge des doch recht harten und umfangreichen Wintertrainings.

Inzwischen trainieren die Jungen und Mädchen dieser Altersklasse doch bereits drei beziehungsweise vier Mal die Woche, und somit werden dann die Weichen für die Zukunft gestellt. Und die sieht nicht nur für Joshua Fadire rosig aus. Neben den guten Resultaten belegte er im ausgezeichneten Teilnehmerfeld auch vordere Platzierungen. Im Hürdensprint und im Weitsprung belegte er 1. Plätze, im Hochsprung reichte es zum dritten und im Kugelstoßen zum zweiten Rang. Damit war Joshua Fadire einer der erfolgreichsten Teilnehmer in Paderborn.

In der selben Altersklasse der 14-Jährigen zeigte Charlotte Haas, dass sie auch bereits in der richtigen Spur läuft. Nach der persönlichen Bestweite im Weitsprung mit 4,65 Meter (Hallenbestleistung) übersprang sie mit 1,54 Meter eine für sie inzwischen selbstverständliche Höhe im Hochsprung. Dabei lag an diesem Tag mit Sicherheit mehr drin, aber aufgrund einer unnötigen Zeitverzögerung des Wettkampfbeginns um eine gute Stunde war die Spannung nach dem überzeugenden Einspringen doch ein wenig raus. Die hiermit verbundene Hektik war laut Aussage von Trainer Karl-Heinz Held auch dafür mitverantwortlich, dass Charlotte Haas aufgrund der zeitlichen Überschneidung nicht zum Hürdensprint an den Start gehen konnte. Und das Hürdenlaufen war der eigentlich vom Trainer zum jetzigen Zeitpunkt angesetzte Trainingsschwerpunkt. "Schade", lauteten die Kommentare von "Kalle" Held und der Athletin. "Eigentlich wäre hier eine persönliche Bestmarke drin gewesen."

Auf Bestleistungsniveau befanden sich dann zwei weitere Athletinnen des TV Löhne-Bahnhof. Naemi Peselmann und Franziska Naujocks gingen ebenfalls zwei Mal an den Start. Franziska bestätigte ihre guten Trainingsleistungen mit zwei engagierten Rennen. Über 400 Meter belegte sie in guten 63,21 Sekunden Rang zwei und im anschließenden Sprint über 200 Meter Rang fünf. Überzeugend für den Trainer war dabei die Lockerheit in beiden Läufen. "Darauf können wir aufbauen", war die einhellige Meinung von Trainer und Athletin.

Naemi Peselmann bewegte sich über die 60 Meter und die 200 Meter im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes, wobei deutlich wurde, dass ihr Schwerpunkt in Zukunft doch wohl auf den längeren Sprintstrecken (300 und 400 Meter) liegen dürfte. Insgesamt waren die Löhner mit den gezeigten Leistungen und erzielten Platzierungen zufrieden, zumal es in erster Linie ja um eine Standortbestimmung zu Beginn der Hallensaison ging. Und auf den beim Sportfest in Paderborn gezeigten Leistungen lässt sich gut aufbauen. Auf der Jagd nach persönlichen Bestleistungen und guten Platzierungen auf westfälischer Ebene.

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